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Der dezentrale Energiewende-Index (EWI) ist ein neuer Untersuchungsansatz zur Messung des Stands der Energiewende vor Ort.

Er soll in einem festgelegten Gebiet regelmäßig den Fortschritt der Energiewende analysieren (Monitoring). Die Daten erleichtern kommunalen und regionalen Entscheidern sowie Initiativen die effektive Steuerung und Schwerpunktsetzung ihrer Energiewende-Aktivitäten.

Ohne die aktive Beteiligung der Bürger vor Ort ist eine ganzheitliche Betrachtung des Fortschritts nicht möglich. Daher ist die Erfassung ihrer subjektiven Eindrücke und Einstellungen zur Energiewende ein Grundbestandteil des EWI.

Im Zusammenspiel mit vielen objektiv messbaren Aspekten (ökologische Infrastruktur, regionale Wertschöpfung, etc.) ermittelt der EWI ein realistisches Gesamtbild zum Stand der Energiewende vor Ort. Dadurch wird der Vergleich mit anderen Gemeinden, Landkreisen und Bundesländern auf einfache Weise möglich: So können eigene Stärken ausgebaut und Missstände behoben werden.

Der Untersuchungsansatz hat bereits beim ersten Projekt das Interesse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefunden und wird im Rahmen dieses Projektes für die nächsten zwei Jahre durch das zuständige Ministerium gefördert.

Diese Website wird derzeit aktualisiert und um neue Erfahrungen und Ergebnisse erweitert. Das vom Bund geförderte „EWI-Pilotprojekt“ der Klimapartner Oberrhein (Freiburg) ist nach einer Nullmessung (2013/14) und einer ersten Vergleichsmessung (2014/15) erfolgreich gestartet und wird 2016/2017 mit einer dritten Messung fortgesetzt. Neue Projekte in anderen Regionen sind in Vorbereitung.